Solar Impulse wird ohne Treibstoff und Schadstoffausstoss um die Erde fliegen. Solar Impulse wird nur mit Solarenergie betrieben und wird damit Tag und Nacht fliegen. In den Flügeln mit 61 m Spannweite sind Solarzellen integriert.
Für den Piloten ist der Flug aber nicht nur technisch eine Herausforderung, sondern auch physisch und psychisch. Die Konzentration muss auf höchstem Niveau gehalten werden. Er muss die Flugroute so befolgen, dass nur die kleinste Menge an Energie verbraucht wird. Ausserdem verfügt das Cockpit über keinen Druckausgleich. Das heisst, eine maximale Höhe von 8'500 m ü.M. darf nicht überflogen werden.
Die Piloten werden vor dem Flug und während der Vorbereitungsphase intensiv getestet. Jedes Risiko oder eventuelle körperliche Einschränkung soll verhindert werden.
Die Sonnenenergie, die tagsüber getankt wird, muss für die Nacht sowie für den Tagesflug reichen. Je tiefer die Sonne am Horizont steht, desto schwächer sind die Strahlen. Tageslicht muss also so lange als möglich genutzt werden können. Das Team rechnet mit ungefähr acht Stunden nutzbarem Licht pro Tag. Ein Nervenkitzel, der mit dem Anbrechen der Nacht beginnt und mit dem Erwachen des Tages endet.
Das Gewicht des Flugzeugs ist mit 1'500 kg eher leicht im Vergleich zu seiner überdimensionalen Spannweite (61 m). Solar Impulse wird trotz seinen wenigen Kilos, den harten Umgebungsbedingungen für Material und Piloten sowie dem Luftwiderstand in der Lage sein, den hohen Anforderungen standzuhalten.
Um ein solches Projekt zu verwirklichen, braucht es ausserordentliche menschliche Energie und Fachwissen. Von Flugzeugingenieuren über Werkstofflieferanten zu Finanzexperten, Technikern und Testpiloten. 50 Mitarbeiter, mehr als 100 Experten und Berater stellen ihr Können für das Projekt Solar Impulse zur Verfügung.
Weitere technische Angaben finden Sie auf der Homepage von Solar Impulse.